Meine Geschichte

Von Gast , 27 Dezember 2025

Meine Geschichte. Meine Motivation. Unser gemeinsamer Weg nach vorn.

Ralf Krichbaum

Kurzprofil  
In Bierbach aufgewachsen, fühle ich mich mit unserer Heimatgemeinde seit jeher eng verbunden. Mit meinem Hintergrund als Maschinenbautechniker, Betriebswirt, Führungskraft, Projektmanager und aktivem Vereinsmenschen verbinde ich Fachkompetenz mit Anpack-Mentalität, pragmatischen Lösungen und echter Bodenständigkeit.

In meinem Berufsleben habe ich Teams geführt, Prozesse modernisiert, Projekte erfolgreich umgesetzt und Verantwortung getragen – stets mit dem Anspruch, zuverlässig, effizient und kostenbewusst zu handeln. Mein Engagement in Vereinen und Initiativen hat mir gezeigt, wie viel Kraft in Dialog, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung steckt. Der Schritt in die Kommunalpolitik ist für mich eine bewusste und herzliche Entscheidung: Ich möchte anpacken, gestalten und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gemeindevertretern Lösungen entwickeln, die unsere Gemeinde stärken, voranbringen und sichtbar strahlen lassen. Werte wie Respekt, Wertschätzung, Gleichberechtigung, Transparenz und Verlässlichkeit prägen mein Handeln. Ich stehe für eine Kommunalpolitik, die zuhört, versteht und umsetzt – mutig, klar und nah an den Menschen.

Warum ich Bürgermeister werden möchte?
Der Wunsch, Bürgermeister meiner Heimatgemeinde zu werden, ist nicht plötzlich entstanden. Er ist in mir gereift – Schritt für Schritt, immer klarer, immer stärker. Die fachlichen Kompetenzen, die ich für dieses Amt mitbringe, habe ich in meinem bisherigen Berufsleben und meinem persönlichen Werdegang erlangt.

Es ist mir ein großes Anliegen, dass Sie mich – Ralf Krichbaum – kennenlernen, um eine fundierte Entscheidung für die kommenden Amtsperioden treffen zu können.

Mein Weg - geprägt von Verantwortung und Bodenständigkeit
Aufgewachsen bin ich in Bierbach als jüngstes von mehreren Kindern auf dem landwirtschaftlichen Hof meiner Eltern. Schon früh habe ich gelernt, was Verantwortung, Verlässlichkeit und nachhaltiges Handeln bedeuten. Die tägliche Mitarbeit in Landwirtschaft und Viehzucht hat mich geprägt – sie lehrte mich, Herausforderungen mit Einsatz, Pragmatismus und Bodenhaftung zu begegnen. Nach meinem Realschulabschluss in Reichelsheim absolvierte ich eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechaniker mit dem Ziel, die Maschinen unseres Hofes selbst warten und reparieren zu können. Im Anschluss leistete ich meinen Zivildienst – aus Überzeugung, der Gesellschaft aktiv etwas zurückzugeben.

Mein Lebensplan war stets klar: Ich wollte in Bierbach bleiben, hier leben und gestalten. Dafür musste Wohnraum geschaffen werden. Mit meiner ausgeprägten pragmatischen Umsetzung eignete ich mir während meiner Maschinenbautechniker-Weiterbildung praktische Fähigkeiten in verschiedenen Handwerksbereichen an – vom Bauhandwerk über Dachdeckerei und Zimmerei bis hin zur Heizungs- und Haustechnik. Damit legte ich den Grundstein für meinen eigenen Hausbau in Bierbach.
Heute lebe ich mit meiner 3-Generationen-Großfamilie in Bierbach und bin stolzer Vater einer 17-jährigen, einzigartigen Tochter. Gemeinsam mit meiner Frau kümmern wir uns um unsere Kinder und um unseren 86-jährigen Altvater. Ein heimeliges Zuhause für alle Generationen zu schaffen – das ist uns wichtig und prägt unser tägliches Miteinander.

Freizeit und mentale Gesundheit
Regelmäßiges Laufen und Radfahren an der frischen Luft sind für mich unverzichtbar. Die Natur schenkt mir Ruhe und neue Energie. Gemeinsame Aktivitäten, offene Gespräche und gegenseitige Unterstützung sowie der regelmäßige Austausch mit Freunden und der Familie ist für mich eine wichtige Kraftquelle. Auch Konzertbesuche und Comedy-Abende – zum Beispiel bei Dieter Nuhr – sorgen für Freude, gemeinsames Lachen und neue Impulse. Ich koche gerne selbst und das bewusste Zubereiten von Mahlzeiten gibt mir ein gutes Gefühl und trägt zu meinem Wohlbefinden bei.

Berufliche Entwicklung und Kompetenzen
Über sehr viele Jahre bin ich beim Unternehmen STIHL tätig, bei dem ich verschiedene Führungspositionen durchlaufen habe. Früh wurde mir bewusst, dass ich mich betriebswirtschaftlich weiterbilden möchte und habe den technischen Betriebswirt in Abendkursen bei der IHK absolviert. Meine Leidenschaft, Aufgaben vollständig zu erfüllen und abzuschließen, begleitet mich seit jeher. Die Ausbilderprüfung legte ich ab und wurde in den Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Rhein-Main berufen. In meinem Berufsleben war ich unter anderem tätig als Technischer Trainer, um Kompetenzen zu vermitteln, Mentor für Auszubildende, Führungskraft mit den Schwerpunkten wie der Strategie- und Jahresplanung, das Budget-Controlling, als Projektmanager sowie als Prozessmanager für den Übergang von der analogen zur digitalen Welt. Ich war mir nie zu schade, die sprichwörtliche „extra Meile“ zu gehen, wenn es nötig war, um ein Ziel zu erreichen.

Ein besonderes Highlight war der Aufbau der amerikanischen STIHL-Timbersports-Serie in Deutschland und Europa. Gemeinsam entwickelten und fertigten wir sogar die erste europäische HotSaw, eine Hochleistungssäge mit 52 PS, basierend auf einem Motocrossmotor. Technik verbindet.

Engagement und Leidenschaft für Menschen
Seit vielen Jahren engagiere seit ich mich in Vereinen - Motorsport Club, Karneval, und Organisationen - Doc Advice /Afrikanisches Sommerfest. Diese Tätigkeiten haben mir gezeigt, wie wertvoll der Austausch mit Menschen ist. Ich habe eine große Freude daran, Dialoge zu führen, zuzuhören und gemeinsam etwas Sinnvolles zu bewirken. Ein Ehrenamt zu übernehmen war lange mein Wunsch – doch ich wollte es erst tun, wenn ich die nötige Zeit und Energie investieren kann. Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und Leidenschaft sind für mich keine Floskeln, sondern gelebte Werte.

Warum jetzt der Schritt in die Kommunalpolitik?
Der Gedanke, mich stärker für die Gesellschaft einzusetzen, begleitet mich seit Jahren. Ich hatte oft das Gefühl: Es wird viel geredet, aber es könnte viel mehr umgesetzt werden. Mit meiner Macher-Mentalität übernehme ich Verantwortung, packe an und gestalte gemeinsam mit anderen Lösungen, die wirklich tragen. Ein prägendes Erlebnis war die Diskussion um die Windkraft. In Wersau. Die ersten Treffen im Januar 2025, die Vereinsgründung, der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, die Besuche in Gremien und die Öffentlichkeitsarbeit – all das hat meine Leidenschaft für kommunalpolitische Themen geweckt.

Im Herbst 2025 wurde aus einer vorgeschlagenen Idee von Bürgern der Gemeinde, ein ernsthafter Gedanke: Ich möchte Bürgermeister werden. Mit diesem Gedanken wuchs auch ein starkes, positives Bauchgefühl. Ich verspürte den Wunsch, etwas Neues und Wertvolles zu schaffen, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und etwas zurückzugeben. Die Vorstellung, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den politischen Gremien unsere Gemeinde aktiv weiterzuentwickeln, motiviert mich zutiefst. Als mein Arbeitgeber mir im Rahmen eines Freiwilligenprogramms die Möglichkeit eröffnete, diesen Weg zu gehen, habe ich bewusst eine mutige Entscheidung getroffen – für meine Überzeugung und für unsere Gemeinde.

Mein Leitprinzip
Ich lebe nach einem Grundsatz, des amerikanischen Autors Reinhold Niebuhr, er formulierte:

„Verschwende keine Energie auf Dinge, die du nicht ändern kannst.
Habe den Mut, die Dinge anzupacken, die du ändern kannst.
Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Ich freue mich auf den Dialog mit Ihnen, denn Ihre Anliegen, Ideen und Perspektiven sind mir wichtig. Ich wünsche mir eine offene, respektvolle und konstruktive Kommunikation und lade Sie herzlich zum persönlichen Austausch ein.
Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Vertrauen.

Ihr neuer Bürgermeister für Brensbach
Ralf Krichbaum

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